L'Art du Bois
Das Ensemble L’Art du Bois (Blockflöten, Traversflöte, Viola da Gamba, Barockgitarre, Theorbe, Laute, Percussion) bringt seit 2004 Musik des Mittelalters, der Renaissance und des Barock in eigenen Arrangements zum Klingen.
Bei der Fachpresse und den Jurys internationaler Wettbewerbe stößt L’Art du Bois auf ungeteilte Zustimmung: Das Ensemble zählte 2006 zu den Finalisten der International Young Artists Presentation in Antwerpen und gewann im Oktober desselben Jahres beim Van Wassenaer Concours für Alte Musik in Den Haag sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis und einen Sonderpreis. Im Januar 2007 wurde L’Art du Bois zum 1. Preisträger der Göttinger Reihe Historischer Musik gekürt und im September beim Concorso Internazionale di Musica Antica in Genua mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Im August 2009 errang das Ensemble beim Wettbewerb Musica Antiqua in Brügge den Publikumspreis und den zweiten Preis der Jury.
„Präzise, lyrisch, atemberaubend“, so die Kritik. - Die Konzerte von L’Art du Bois sind von sinnlicher Intensität und erfrischender Spiellust geprägt. Durch ihren „hoch entwickelten Sinn für Improvisation, für rhythmische Impulse, für theatralische Wirkungen, für die Dramaturgie eines Konzertabends“ erobert sich das junge Ensemble ein ständig wachsendes und immer begeistertes Publikum. So wurde L’Art du Bois bereits auf diverse internationale Festivals eingeladen, beispielsweise Schleswig Holstein Musikfestival, Internationale Göttinger Händel-Festspiele, Niedersächsische Musiktage, Stockstädter Musiktage, Arolser Barock-Festspiele, Festival Oude Muziek Utrecht (Fringe), Festival Via Stellae (Santiago/ES), Festival de Música Antiga de Barcelona sowie zu Konzerten von SWR und WDR.
Andrea Braun über L'Art du Bois:
L'Art du Bois fiel mir zuerst 2006 beim Antwerpener Nachwuchswettbewerb International Young Artist's Presentation auf, wo sich dieses Ensemble nicht nur durch seine größere Spielfreude, aber auch Professionalität und Bühnenpräsenz vor seinen Mitbewerbern auszeichnete, sondern vor allem auch durch seine hervorstechenden musikalischen Leistungen. Als ich diese fünf jungen Musiker 2009 beim Wettbewerb Musica Antiqua Brügge im Finale wieder hörte, war klar: Sie hatten noch gewonnen. Sie spielten technisch noch souveräner, gingen noch besser aufeinander ein, waren noch lockerer in ihrem Spiel geworden, ohne dass das aber auf Kosten der Qualität ging.
L'Art du Bois zu hören macht schon auf CD unweigerlich Spaß - und wenn man sie dazu auch noch live erlebt, überträgt sich die Begeisterung dieses Ensembles noch intensiver auf das Publikum: Eine perfekte Kombination aus Idealismus und - vielleicht jugendlicher, vielleicht auch einfach charakterlich eingebauter - Lebendigkeit, und großer Professionalität, die jedoch niemals in's Routinierte abdriftet.
Hörproben
Tarletons Jig - English Masque Dance
Christopher Simpson: Divisions for treble viol, bass viol & keyboard II
Alessandro Piccinini: Toccata VI
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