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Joel Frederiksen

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Joel Frederiksen studierte Gesang und Laute in New York und Michigan, wo er auch seinen Master's Degree in Theorie und Praxis der Alten Musik erwarb.

Nach Ende des Studiums begann er eine fruchtbare Zusammenarbeit mit führenden amerikanischen Gruppen auf dem Gebiet der Alten Musik, wie der Boston Camerata und dem Waverly Consort.
Zeitgleich machte er als Opern- und Oratoriensänger auf sich aufmerksam. Engagements führten ihn vom renommierten Vancouver Summer Festival (Plutone in Monteverdi's 'Orfeo') bis zu den Festivals von Hong Kong und Brisbane.

Nach seinem erfolgreichen Debut bei den Salzburger Festspielen ("Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" unter Dennis Russel-Davies) liess sich Joel Frederiksen in Europa nieder.
Seither singt er regelmässig bei den bedeutendsten Ensembles für Alte Musik, Huelgas Ensemble, Ensemble Gilles Binchois, Ensemble Unicorn, Musica fiata, und anderen. Mit diesen Ensembles, aber auch als Solist, musiziert er mit anerkannten Grössen der Szene wie Stephen Stubbs, Jordi Savall, und Paul van Nevel.
Von dieser Zusammenarbeit zeugen über 20 CDs, welche bei den Labels EMI, Harmonia Mundi, Virgin, Sony, Erato und RCA erschienen sind.

Seit geraumer Zeit widmet sich Joel Frederiksen intensiv seinem Spezialgebiet, dem selbst auf der Laute begleiteten Gesang. Seine Soloprogramme wurden von Publikum und Presse gleichermassen begeistert aufgenommen, ebenso wie seine erste Solo-CD "Orpheus, I am".

Große Erfolge feiert er auch mit dem von ihm gegründeten Ensemble Phoenix Munich, das in den erst wenigen Jahren seines Bestehens schon Einladungen zu zahlreichen renommierten Festivals erhielt.


SONUS über Joel Frederiksen:

Joel Frederiksens Stimme beeindruckt vor allem durch ihren enormen Ambitus. Doch obwohl ein enorm tiefer Bass, klingt Joel nicht wie ein typischer Basso profondo mit breitem, ausuferndem und ob auch vibratoreichem Ton, sondern verfügt bei allem profunden Timbre, bei aller Kraft und allem Volumen, das er in der Tiefe zu bieten hat, doch über eine schlanke Beweglichkeit bis auch in höhere baritonale Sphären und über eine Leichtigkeit in Koloraturen, wie man sie eher von einem Bariton oder Tenor erwarten würde.
Das alles geht mit einer gewissen Natürlichkeit seiner Klangfarbe einher, die ihn - im Verein mit seiner Begabung für sprechende, erzählende Gestaltung einer musikalischen Linie - zu einem großartigen Interpreten von Lautenliedern und ähnlichen, gerne auch schlichten, aber ergreifenden Genres macht.


Hörproben

Andrea Falconieri: Armilla ingrata - live

Giulio Caccini: Dalla porta d'oriente

The Death of General Wolfe - live

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