L'Armonia Sonora
Das Ensemble L'Armonia Sonora wurde von der Gambistin Mieneke van der Velden speziell für die Aufführung von Kantaten mit Vokal-Solisten gegründet. Seine Mitglieder sind namhafte Musiker aus dem Alte-Musik-Bereich, die sämtlich Professuren in den Niederlanden oder im Ausland inne haben.
Die Besetzung des Ensembles variiert, je nach den Anforderungen eines speziellen Werkes oder auch nur einer besonderen Arie, von einer reinen Continuo-Gruppe bis zum Ensemble mit Streichern und Bläsern.
L’Armonia Sonora musiziert mit renommierten Solisten wie dem Bassisten Peter Kooij oder den Countertenören Derek Lee Ragin und Robin Blaze. Zusammen mit Peter Kooij gastierte das Ensemble u.a. in den Niederlanden, Deutschland, Finnland und Mexiko (Mai 2008). Im Rahmen des Festivals Alter Musik Utrecht brachte das Ensemble 2004 in einer rein instrumentalen Besetzung die 'L‘Apothéose de Lully' von Francois Couperin zur Aufführung.
Im Jahr 2006 spielte das Ensemble bei dem renommierten Label RAMÉE seine Debut-CD 'De Profundis Clamavi' mit Peter Kooij ein, die international von Publikum und Presse begeistert aufgenommen und mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde (BBC Award, *****Diapason).
Anfang 2008 erschien eine CD von L’Armonia Sonora mit den Sonaten von J.S. Bach für Viola da Gamba in verschiedenen Instrumentierungen, die ebenfalls mit einem ***** Diapason ausgezeichnet wurde.
Im Juni 2009 wird eine Aufnahme mit deutschen Dialog-Kantaten mit der Sopranistin Hana Blazíkovà und dem Bassisten Peter Kooij auf den Markt kommen. Des weiteren ist ein Programm mit Werken von Rosenmüller unter Mitwirkung von Blazíkowá, Kooij, Blaze und dem Concerto Palatino in Vorbereitung.
SONUS über L'Armonia Sonora:
Dieses Ensemble hat sich speziell der Zusammenarbeit mit Sängern gewidmet - und das hört man. Natürlich kommt der Klang der Gambe, des Streichinstrumentes, einer menschlichen Stimme per se relativ nahe, aber L'Armonia Sonora hat sich inzwischen in der Kunst, sich dieser auch in puncto Phrasierung und Artikulation weitmöglichst anzupassen, in so hohem Grade perfektioniert, dass man vereinzelt meint, selbst Vokalfarben herauszuhören!
Dazu kommt, dass hier mit großer Präzision betreffs Intonation, rhythmischem, dynamischem und agogischem Zusammenspiel gearbeitet wird, was dahingehende Probleme, wie sie bei vielen Gambenconsorts oder vor allem auf Continuo-Spiel spezialisierten Ensembles auftauchen, unterbindet.
Hörproben
Christian Geist: Es war aber an der Stätte/O Traurigkeit, o Herzeleid
Heinrich Ignaz Franz von Biber: Sonata I (Fidicinium sacro-profanum)
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