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Bernhard Moosbauer

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Der deutsche Barockgeiger und Musikwissenschaftler Bernhard Moosbauer studierte Schulmusik mit den Schwerpunkten Musiktheorie und Viola, dazu Komposition in Stuttgart, Barockvioline in Straßburg und Musikwissenschaft und Neuere Geschichte in Tübingen. Dort promovierte er mit einer Arbeit über die Sinfoniefinali Joseph Haydns.
Schon während des Studiums unterrichtete er am Musikwissenschaftlichen Institut in Tübingen Historische Satzlehre und hielt Veranstaltungen zur Musik des 17. und 18. Jahrhunderts ab. Er arbeitete als Redakteur in einer Edition musikalischer Denkmäler und war freier Mitarbeiter der Schubertausgabe.

Bernhard Moosbauer arbeitet als freiberuflicher Musiker (Barockvioline, -viola, Viola d‘amore), solistisch und in Ensembles und Orchestern mit Originalinstrumenten. Zusammen mit Andreas Scheufler und Michael Brüssing widmet er sich der Literatur für Violine, Viola da gamba und Basso continuo. Er unterrichtet bei Kursen für Barockmusik (Kammermusik und Barockorchester).

Schwerpunkte seiner Tätigkeit als Musikhistoriker sind die Bereiche Instrumentalmusik des 17. und 18.Jahrhunderts, deutsch-italienische Musikbeziehungen im 17. und frühen 18.Jahrhundert (dazu Arbeitsaufenthalte am 'Deutschen Historischen Institut' in Rom), sowie Sinfonik und Messkompositionen der Wiener Klassiker. Zu diesen Themen hält er Vorträge, publiziert Editionen (unter anderem von Corelli, Biber, Vivaldi) und trat durch Fachartikel hervor.
Für das Jahr 2009 ist die Publikation einer Arbeit über Antonio Vivaldis Jahreszeitenkonzerte und eine Neuausgabe der Werke für Violine und Basso continuo von Georg Friedrich Händel vorgesehen.

Immer wieder wird Bernhard Moosbauer von Festivals, Musikhochschulen, Universitäten und Konservatorien für Meisterklassen und Kurse eingeladen.

Kursangebote:

Workshop: „Wege von der Komposition und Notation zur Interpretation“
Zur adäquaten Interpretation der Musik früherer Epochen gehört das Wissen um die kompositorischen Grundlagen und Vorgaben, das Verständnis des musikalischen Satzes, das Erfassen der Architektur einer Komposition, die Kenntnis der divergierenden Stile, Notationsweisen und ästhetischen Vorstellungen einer Zeit.
Der Workshop will Anleitung zum Umgang mit den Quellen geben und ausgehend von der kompositorischen Anlage Wege zu einer musikalisch verantwortungsvollen Interpretation der Werke des 17. und 18.Jahrhunderts führen.

Kontaktieren Sie SONUS aber auch für individuelle Anfragen und Vorschläge!

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Leitung: Andrea Braun
Tel.: +49 (0)931 71423
e-Mail: info@sonus-alte-musik.de